Aktuelles

Unterrichtsfreie Tage 2010

Damit unserer gesamten Schülerschaft unabhängig vom Unterrichtstag dieselbe Leistung zuteil werden kann, finden alle Unterrichte ab sofort an 37 Terminen im Jahr statt. Dies bedeutet besonders für die Dienstags- und MittwochsschülerInnen zusätzliche Tage außerhalb der Ferien, an denen kein regulärer Unterricht stattfindet. Im laufenden Jahr sind noch folgende Termine unterrichtsfrei:

Donnerstag, 13. Mai (Christi Himmelfahrt, gesetzlicher Feiertag)

Freitag, 14. Mai (beweglicher Ferientag der allgemein bildenden Schulen)

Montag, 24. Mai (Pfingstmontag, gesetzlicher Feiertag)

Dienstag, 25. Mai (Pfingstdienstag)

Mittwoch, 2. Juni

Donnerstag, 3. Juni (Fronleichnam, gesetzlicher Feiertag)

Freitag, 4. Juni (beweglicher Ferientag der allgemein bildenden Schulen)

 

Neue Öffnungszeiten Büro

Seit den Osterferien ist unser Büro zu folgenden Zeiten für Sie erreichbar:

Montag und Donnerstag vormittags von 10:00 bis 12:00 Uhr und

Dienstag und Mittwoch nachmittags von 15:00 bis 17:00 Uhr

Natürlich erreichen Sie uns nach wie vor per e-Mail und außerhalb unserer Bürozeiten können Sie uns gern eine Nachricht auf Band hinterlassen.

 

Veranstaltungen der musikschule friedrichsdorf e.V.

Mit rund 80 Veranstaltungen pro Jahr leistet die musikschule friedrichsdorf einen umfangreichen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Friedrichsdorf. Insofern ist sie aus dem kulturellen Leben Friedrichsdorfs nicht wegzudenken.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Termin und Pressespiegel.

Musikalische Früherziehung

Jährlich beginnen die neuen Kurse zur Musikalischen Früherziehung an der musikschule friedrichsdorf. In diesem Unterrichtsangebot findet für vier- bis sechsjährige Kinder eine kind- und sachgerechte Einführung in die Musik statt. In diesem Alter ist es wichtig, das natürliche Interesse für Musik zu erhalten und zu verstärken. Die Kinder lernen im praktischen und hörenden Umgang mit Musik musikalische Sachverhalte kennen und schulen ihre musikalische Vorstellungskraft und Phantasie. Es werden sowohl melodische und rhythmische Fähigkeiten als auch Fähigkeiten zum Improvisieren und zum Musikhören angesprochen. Daneben werden verschiedene Instrumente im Unterricht vorgestellt. Dies alles findet spielerisch in kleinen Aktionen und überschaubaren Zeittakten in den Kursstunden statt.

Die Musikschule bietet einen insgesamt auf zwei Jahre ausgelegten Kurs auf Basis des renommierten Unterrichtswerks 'Musik und Tanz für Kinder' an. Am Ende der Musikalischen Früherziehung, in der Regel zur Einschulung der Kinder, findet eine individuelle Beratung für jedes Kind durch die Lehrkraft statt.

Orientierungsjahr

Leonard Mielke (Foto: Gabriele Engler, Copy Druck & Papier G. Engler, Telefon 06172 / 79692)

Einmal im Jahr beginnt im Oktober an der musikschule friedrichsdorf das instrumentale Orientierungsjahr. Dieses Angebot empfieht sich sowohl als Fortsetzung nach der Musikalischen Früherziehung als auch als Direkteinstieg, wenn noch keine direkte Instrumentenpräferenz vorliegt. Da das Orientierungsjahr nur eine begrenzte Anzahl Kinder aufnehmen kann (40 Plätze pro Jahr) und die Plätze sehr begehrt sind, empfehlen wir Ihnen eine frühzeitige Anmeldung.

Das musikalische Orientierungsjahr wird für sechs- bis achtjährige Kinder angeboten, die gerne ein Instrument erlernen möchten, aber noch keine konkrete Vorstellung haben oder sich noch nicht für ein bestimmtes Instrument entschieden haben. Über 7 Wochen lernen die Kinder in Gruppen zu zweit ein Instrument kennen und erproben erste Spielmöglichkeiten. Da das jeweilige Instrument leihweise zur Verfügung gestellt wird (ausgenommen Klavier), können sich die Kinder auch zu Hause weiter damit vertraut machen. Im Laufe eines Jahres beschäftigen sich die Kinder so mit 5 verschiedenen Instrumenten: Violine oder Violoncello, Gitarre, Blockflöte, Klavier und Percussionsinstrumente.
Die Kinder können so herausfinden, mit welchem Instrument sie sich am wohlsten fühlen. Nach diesem Jahr tauschen Schüler, Lehrer und Eltern ihre Erfahrungen aus und ermitteln so für jedes Kind das optimale Instrument.
Die Anmeldung für das Orientierungsjahr ist für ein Jahr verbindlich.
In den monatlichen Kosten sind die Leihinstrumente enthalten.

Musiktheorie - Hören und Verstehen

In verständlicher Form wird die Musik als Sprache mit ihren Regeln und Gesetzmäßigkeiten betrachtet. Dabei geht es sowohl um Musiktheorie als auch um Tonsatz. Intervalle, Quintenzirkel und Kadenzen werden durch hörendes Verstehen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachvollziehbar. Der Kurs umfasst sechs Stunden und findet freitags vierzehntägig von 20.15 Uhr bis 21.15 Uhr statt. Die Kosten für den Kurs betragen 65 Euro. Leiter des Kurses ist Knut Wagner. Anmeldungen bitte an die musikschule friedrichsdorf. Telefon 06172 / 77699 oder info(at)musikschule-friedrichsdorf.de

Rock-Pop-Konzert

Nach zwei Monaten mit vielen Proben war es am 4. Juli soweit: Im Forum Friedrichsdorf fand das diesjährige Rock-Pop-Festival der Friedrichsdorfer Musikschule unter Leitung von Andreas Heinz-Felsinger statt. Fast zweieinhalb Stunden waren Rock- und Popsongs zu hören, die von unterschiedlichen Bands dargeboten wurden. Über 40 Musikschüler zwischen 10 und 20 Jahren zeigten ihr Können an verschiedenen Gitarren, Schlagzeug und verschiedenen anderen Rhythmusinstrumenten, Keyboard, Saxophon, Geige, Kontrabass und im Gesang. Wenn es draußen nicht schon so warm gewesen wäre: im Forum Friedrichsdorf wurde richtig eingeheizt! Musiker und Zuschauer kamen gleichermaßen ins Schwitzen: die einen, indem sie musikalisch auf der Bühne ihr Bestes gaben, die anderen, die aus dem Applaudieren nicht herauskamen. Da war es schon gut, dass man sich im Vorraum mit Getränken und einem kleinen Imbiss fit halten konnte.

Das Programm ist breit gefächert. Mit dem melodischen, ruhigen Song „Und wenn ein Lied meine Lippen verlässt“ gelingt ein schöner Einstieg, auf den mit „Viva la vida“ ein schon etwas rockigeres Lied folgt. Später dann dröhnen die Bässe und die Stöcke des Schlagzeugers wirbeln nur so. Instrumentale Stücke wechseln sich ab mit solchen, bei denen ein oder auch mehrere Sänger zu hören sind. Allen gemeinsam: voller Einsatz aller Musiker und Begeisterung beim Publikum.

Speziell für dieses Konzert hat A. Heinz-Felsinger mit Unterstützung der Musikschule zahlreiche verschiedene Ensembles zusammengestellt, die sich seit Mai an vielen Wochenenden zu den intensiven Proben getroffen haben. Allein das Betrachten der ausgeklügelten Probenpläne zeigt, was für ein logistischer Kraftakt hier vollbracht worden ist. Da wurden Lieder eingeübt, die ursprünglich von bekannten Bands wie Santana, Deep Purple und anderen in der Musikszene bekannten Gruppen produziert und nun von den Nachwuchsbands neu interpretiert wurden. Andere Lieder sind Eigenproduktionen, die insbesondere von der Musikschulband „Six-Way-Traffic“ geboten werden. Diese ist beim Rock-Pop Konzert zum letzten Mal in ihrer alten Besetzung zu hören, denn bedingt durch Umzug und Abitur stehen personelle Veränderungen an.

Das musikalische Programm wird umrahmt von Ansagen und Informationen über die Musikstücke und die Musiker. Six-Way-Traffic, das einem großen Teil des Publikums schon von früheren Konzerten her bekannt ist, moderiert seine in der Mitte des Festivals gelegenen Darbietungen selbst, während die meisten anderen Lieder von dem netten Duo Dennis und Magdalena angesagt werden. So entsteht ein gelungenes Gesamtprogramm, das das Publikum immer wieder neu begeistert.

Der Schluss gestaltet sich zu einem letzten Höhepunkt. Vor dem letzten Lied „Into the night“, das von allen Musikern gemeinsam gesungen, begleitet und geklatscht wird, werden alle Beteiligten namentlich genannt und auf die Bühne gerufen. Andreas Heinz-Felsinger, der die ganze Zeit über am Mischpult gesessen hat, kommt hinzu, nimmt den Dank entgegen und gibt ihn weiter an die vielen Personen, die im Hintergrund mit zum Erfolg des heutigen Abends beigetragen haben: an die Lehrer der Musikschule, die mit ihren Schülern im Rahmen des Musikunterrichts die Stücke eingeübt haben, an die Eltern, die ihre Kinder zum Unterricht und zu den zahlreichen Proben gefahren haben und an die Musikschule, die durch ihre Leiterin, Bettina Höger-Loesch, repräsentiert ist. Diese wiederum dankt A. Heinz-Felsinger für seinen Einsatz und überreicht ihm neben einem Blumenstrauß einen schönen Präsentkorb. Mit dem Hinweis auf die Spendenbox der Musikschule – der Eintritt war frei! – und dem Dank an verschiedene Sponsoren des heutigen Abends gibt B. Höger-Loesch die Bühne frei für „Into the night“, bei dem auch das Publikum mitklatscht. Das Klatschen geht über in den letzten großen Applaus, mit dem ein gelungenes Rock-Pop-Konzert zu Ende geht.

U.Püllen

V. Friedrichsdorfer Künstlertage - Die Musikschule Friedrichsdorf ist dabei!

Im Rahmen der Friedrichsdorfer Künstlertage dürfen Repräsentanten der Musikschule nicht fehlen. Mit vier Gruppen ist die Musikschule vertreten: das Blockflöten- und das Gitarrenensemble, das „Junge Blech“ – das an den beiden Tagen gleich dreimal zu erleben war – und die Musikschulband. An mehreren Orten im für die Künstlertage schön hergerichteten Friedrichsdorf  erfreuen die jungen Musikanten das Publikum.

Samstag, 20. Juni 2009, 16.45 Uhr: Nachdem zunächst die Bläser der PRS, das Gitarrenensemble der Musikschule unter der Leitung von Kay Diederichs und anschließend das „Junge Blech“ unter Leitung von Gerd Schulz auf der Bühne am Landgrafenplatz gespielt und das Publikum erwärmt haben – es sind nur 15°C – sind nun die Aufbauarbeiten für die Musikschulband im vollen Gange. Da werden meterweise Kabel aufgerollt und angeschlossen, das Schlagzeug aufgestellt, die Gitarren und das Keyboard verkabelt sowie die Mikrofone für die Sängerinnen bereitgestellt. „Sound-check“ – so nennt sich das, was der Leiter der Band, Andreas Heinz-Felsinger, vom Mischpult aus macht. Die Lautstärke und Aussteuerung der einzelnen Instrumente sowie der Mikrofone werden aufeinander abgestimmt. Um kurz nach halb sechs ertönen mit „Native dance“ vor mittlerweile trotz der kühlen Witterung recht gut gefüllten Zuschauerbänken die ersten Instrumentalklänge. Dadurch wird eine ganze Reihe weiterer Zuschauer angelockt, die stehend oder sitzend den nun folgenden rockigen Liedern zuhören und begeistert Beifall klatschen. „Angel“ und „Last fall“ erklingen, wobei das letzte Lied eine Eigenkomposition der Band bzw. ihres Leiters ist. Das erklärt den Zuhörern Sängerin Madeleine in professionell-charmanter Weise. Sie versteht es, den Draht zu den Zuhörern herzustellen und das ohnehin wohlwollende Publikum mitzureißen. Gegen 18.00 Uhr, als sogar die Sonne ein wenig zuschauen möchte, stellt Madeleine die Band vor: zwischen 16 und 18 Jahre sind die Mitglieder alt, drei von ihnen haben gerade Abitur gemacht. Fünf Instrumentalisten und zwei Sängerinnen bilden die zur Zeit noch siebenköpfige Band „Bis“ (= spanisch für „Zugabe“), die aber, wie Madeleine erklärt, ihren Namen und ihre Zusammensetzung ändern wird. „Six-way-traffic“, so der neue Name, wird nur noch sechs Mitglieder haben, da wegen des Abiturs Veränderungen anstehen. Zum Glück ist aber die Nachfolge der ausscheidenden Mitglieder schon gesichert, so dass das Publikum gleich zum nächsten Konzert am 4. Juli in Köppern eingeladen werden kann. Mit „One of us“, „This is the life“ und „Deep Breath“ erklingen weitere mitreißende Lieder, die das Publikum die Kälte (beinahe) vergessen lassen. Auch die Zugabe-Lieder erklingen, bevor die Band gegen 18.15 Uhr ihr wirklich eindrucksvolles Programm beendet. Wer heute Zuhörer war, freut sich jetzt schon auf den nächsten Auftritt von „Six-way-traffic“!

Ursula Püllen

Bundespräsident Köhler: Wir brauchen musikalische Bildung und Musikschulen

„Ohne musikalische Bildung wäre unsere Gesellschaft nicht nur ärmer - sie wäre in vieler Hinsicht einfach schlecht dran“, sagte Bundespräsident Horst Köhler in seinem Grußwort zur Eröffnung des 20. Musikschulkongresses des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM), der vom 15. bis 17. Mai im Internationalen Congress Centrum Berlin stattgefunden hat. In seiner Rede betonte er: „Wir brauchen musikalische Bildung, und wir brauchen Musikschulen nicht nur für die persönliche Entwicklung der einzelnen Schüler. Wir brauchen musikalische Bildung und Musikschulen auch, damit es unserer Gesellschaft und unserem Land gut geht. Deshalb braucht musikalische Bildung einen festen Platz in der Bildungspolitik - und darum sollten wir sie uns auch etwas kosten lassen. Das ist eine notwendige Investition in die Zukunft.“
Zu dem bundesweit größten Kulturkongress kamen über 2.200 Teilnehmer, Gästen und Musiker in Berlin zusammen. Unter dem Kongressmotto „Musikalische Bildung öffnet Grenzen – Musikschulen für Vielfalt, Integration und Qualität“ wurden dabei Konzepte für musikpädagogische Angebote ab dem frühen Lebensalter, für Klassenmusizieren an den allgemein bildenden Schulen, für Instrumental- und Vokalunterricht, Ensemblespiel und Musikunterricht für Menschen mit Migrationshintergrund bis hin zu Angeboten für den Dritten Lebensabschnitt vorgestellt.
Auch die Musikschule Friedrichsdorf ist Mitglied im VdM, dem Träger- und Fachverband der 920 öffentlichen gemeinnützigen Musikschulen in Deutschland, die an bundesweit 4.000 Standorten vertreten sind. Mit ihrem qualifizierten und vielfältigen Angebot ist die Musikschule eine umfangreich genutzte und anerkannte Bildungseinrichtung in Friedrichsdorf. Über 900 Schülerinnen und Schüler werden dort von 45 Fachpädagogen unterrichtet. Darüber hinaus hat sie intensive Kooperationen mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen wie mit der Philipp-Reis-Schule, der Grundschule Köppern, der Hardtwaldschule, den Kindertagesstätten in Köppern, dem Städtepartnerschaftsverein sowie dem Kulturamt der Stadt Friedrichsdorf. Mit all diesen Angeboten trägt die Musikschule Friedrichsdorf zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur in Friedrichsdorf bei, dessen musikalisches Leben sie aktiv mitgestaltet.
Informationen zur Musikschule Friedrichsdorf unter Telefon 06172 / 77699 bzw. www.musikschule-friedrichsdorf.de und zum Musikschulkongress unter www.musikschulen.de.

Ensemble für Erwachsene

Seit Ende Oktober 2007 probt das neu gegründete Ensemble für Erwachsene der musikschule friedrichsdorf. Erwachsene, die über eine musikalische Grundbildung im Ensemblespiel verfügen, erleben hier die Freude am gemeinsamen Musizieren. Der Schwerpunkt wird auf Literatur aus dem klassischen Bereich liegen. Die Proben finden vierzehntägig Montagabends von 20 Uhr bis 21.30 Uhr in der Musikschule (Rohrwiesenstr. 2) statt. Das monatliche Entgelt beträgt 22,50 Euro.
Leiterin des Ensembles ist Natalie Schwarzer, die neben einer Ausbildung als Pianistin, Cellistin und Musikpädagogin auch über ein künstlerisches Diplom in der Fachrichtung Orchesterdirigieren verfügt. Im Bereich des Laienmusizierens hat sie bereits mit Erfolg zwei Orchester aufgebaut.

Eine musikalische Reise durch Deutschland

Charlotte Klinke (Violine), Antonia Kroh (Klavier)

Angetreten hatten Charlotte Klinke (Violine – Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt) und Antonia Kroh (Klavier – musikschule friedrichsdorf) ihre musikalische Reise im Februar in Frankfurt. Dort nahmen die beiden beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Duo: Klavier und ein Streichinstrument teil. Neben dem ersten Preis erhielten sie die Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Dieser fand im März in der Landesmusikakademie in Schlitz statt. Auch hier erhielten sie nicht nur einen ersten Preis, sondern sicherten sich zugleich die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb. Dieser fand in diesem Jahr in Essen statt und hatte mit 2232 Teilnehmern, die nicht nur aus ganz Deutschland sondern auch von den deutschen Schulen im Ausland kamen, eine neue Rekordteilnehmerzahl erreicht. Nachdem Charlotte und Antonia auch in Essen mit sehr gutem Erfolg teilgenommen hatten, endete die Reise Ende Juni wieder in der Nähe ihrer Heimat. Am Samstag, 27. Juni nahmen sie in Bad Soden am Mendelssohn-Wettbewerb teil, der in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfand. Auch hier gab es mit 161 Teilnehmern einen neuen Rekord zu verzeichnen. Das Duo erspielte sich abermals einen ersten Preis, wurde für die Teilnahme am Preisträgerkonzert am Sonntag in der Stadthalle Oberursel ausgewählt, wo es ihren Preis vom Landrat Ulrich Krebs und dem Bürgermeister der Stadt Oberursel entgegen nehmen konnte. Neben dem 1. Preis erhielten sie auch einen Sonderpreis vom Hessischen Rundfunk.

Bläsermusik von Barock bis Pop

Das Junge Blech der musikschule friedrichsdorf und der Bläserkreis Nieder-Erlenbach präsentierten am 21. März um 19 Uhr in der evangelischen Kirche Seulberg und am 22. März um 18 Uhr in der evangelischen Kirche Nieder-Erlenbach Bläsermusik von Barock bis Pop. In großer Besetzung mit Trompeten, Posaunen, Saxofon, Tuba und Schlagzeug spielten die Ensembles Werke von Samuel Scheidt, Gottfried Reiche, Felix Mendelssohn-Bartholdy, aber auch Spirituals und Popsongs. Die Leitung des Konzertes hatten Gerd Schulz (Junges Blech) und Martin Hermann (Bläserkreis Nieder-Erlenbach).

 

 

 

Musikschule auf dem Weg zur Neupositionierung

Bürgermeister Horst Burghardt, Musikschulleiterin Bettina Höger-Loesch und Vorstandsvorsitzende Cecilia Knigge

Nach siebzehn Jahren ihres Bestehens findet derzeit an der musikschule friedrichsdorf ein umfassender Prozess zur Neuorientierung statt. Eine professionelle Unternehmensberatung hat hierbei die Federführung pro bono übernommen. Wichtiger Teil der Studie war die Auswertung einer Befragung der Schüler, Eltern und Mitarbeiter.
In einem Pressegespräch stellten Vorstand und Leitung der Musikschule die Ergebnisse gemeinsam mit dem Bürgermeister Horst Burghardt der Öffentlichkeit vor.

Ausgewählte Umfrageergebnisse:

93 % der Befragten bewerten die Leistungen der Schule mit „sehr gut“ (45%) oder „gut“ (48%).
55% kamen über eine Empfehlung an die Schule, 8% über Schulen und Kindergärten bzw. das Telefonbuch, 4% durch die Zeitung.
98% der Befragten sind mit dem Gesamtangebot der Schule zufrieden.
63% der Befragten beurteilten die Schule mit der Gesamtnote „gut“, 23% mit „sehr gut“, 12 % mit „befriedigend“.
Die Zufriedenheit der Eltern mit der jeweiligen Lehrkraft des Kindes/Kinder beträgt 100%.
79% der Schülerinnen und Schüler fühlen sich in ihrem Unterrichtsraum wohl.
98% der Schülerinnen und Schüler geben an, daß sie sich „sehr gut“ oder „gut“ mit ihrem Lehrer verstehen 
63% der befragten Eltern und erwachsenen Schüler kennen die Homepage der Musikschule.
72% der Lehrkräfte fühlen sich an der Musikschule „wohl“.
50% der Lehrerinnen und Lehrer sind bereit, sich mehr in der Schule zu engagieren und häufiger bei Konzerten mitzuwirken.
22 Personen erklärten in den Fragebögen ihre Bereitschaft, sich für die Schule ehrenamtlich zu engagieren.

Jazzworkshop

Vom 6. bis 8. März fand in der musikschule friedrichsdorf der diesjährige Bandworkshop mit dem Ensemble "JazzLike" statt. Zu diesem Ensemble gehört neben fünf weiteren Dozenten Janina Hacker, die seit 2005 Kontrabass und E-Bass an der musikschule friedrichsdorf unterrichtet.
JazzLike bietet seit über zehn Jahren professionelle Bandworkshops an. Die Kurse umfassen Theorie, Instrumental- und Bandunterricht. Im Vordergrund steht jedoch immer der Spaß, sich am Instrument und der eigenen Stimme auszuprobieren. Das Ergebnis wurde am Sonntag, den 8. März um 18 Uhr in einem Abschlusskonzert in der Musikschule (Rohrwiesenstr. 2) vorgestellt.

Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert"

Am 7. und 8. Februar fand in Frankfurt der diesjährige Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" für Schülerinnen und Schüler aus Frankfurt, Hochtaunuskreis und Wetteraukreis statt. Auch in diesem Jahr schafften gleich mehrere Schülerinnen der musikschule friedrichsdorf den Sprung in den Landeswettbewerb. Dieser wird vom 20. bis 23. März in der Landesmusikakademie Schlitz stattfinden.
Einen ersten Preis mit Weiterleitung erhielten Julia Gauly (Klarinette) sowie Nina Kniggendorf (Saxophon) jeweils in der Solowertung für Holzbläser. Antonia Kroh (Klavier) erhielt sowohl in der Wertung Klavier und ein Streichinstrument einen ersten Preis mit Weiterleitung als auch einen ersten Preis für die Klavierbegleitung von Nina Kniggendorf. Als weitere Preisträger gingen aus dem Wettbewerb hervor Sebastian Hönig (Klavier) ebenfalls in der Ensemblewertung Klavier und ein Streichinstrument als auch Johanna Reiß (Gesang) in der Wertung Duo Kunstlied. Beide erhielten jeweils einen zweiten Preis.

Allen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie deren Lehrern einen herzlichen Glückwunsch!

Winterkonzert

Ensemble: Knut Wagner (Klavier), Laurie Reviol (Gesang), Thomas Frömming (Schlagzeug), Janina Hacker (Bass)

Am Samstag, den 17. Januar 2009 fand das diesjährige Winterkonzert des Lions-Club Friedrichsdorf-Limes in der katholischen Kirche St. Bonifatius (Ostpreußenstr. 33a) statt.
Es musizierten die ersten Preisträgerinnen des Wettbewerbs um den Jugendmusikpreis 2008: Melanie Misakjan; Klavier (Klasse Renata Grunwald), Vy Anh Cecilia Nguyen; Klavier (Klasse Kosima Sponner); Nina Kniggendorf; Saxophon (Klasse Mikalai Zsatsenski) und Antonia Kroh; Klavier (Klasse Bettina Höger-Loesch)
Lehrerinnen und Lehrer der musikschule friedrichsdorf: Christina Schmid (Flöte), Thorsten Pabst (Klavier), Ralf Hübner (Violine), Gavin Brady (Klavier), Christopher Woods (Klarinette), Laurie Reviol (Gesang), Knut Wagner (Klavier), Janina Hacker (Kontrabass) und Thomas Frömming (Schlagzeug)
sowie die Mitglieder des Lions-Club Gerd Brücks (Orgel) und Lars Keitel (Klavier).

11. Wettbewerb um den Jugendmusikpreis des Lions-Club Friedrichsdorf-Limes für Schülerinnen und Schüler der musikschule friedrichsdorf

Nina Kniggendorf (Saxophon) und das Duo Rosalie Schüler (Sopran) und Antonia Kroh (Klavier)

Bereits zum elften Mal konnten sich Schülerinnen und Schüler der musikschule friedrichsdorf um den „Jugendmusikpreis des Lions-Club Friedrichsdof-Limes“ bewerben. Zahlreiche Preisträger sind in den vergangenen Jahren aus diesem Wettbewerb hervor gegangen. Einige von ihnen konnten sich ebenso beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie für die Mitwirkung im Landesjugendsinfonieorchester qualifizieren, das ebenfalls vom Lions-Club Friedrichsdorf-Limes unterstützt wird. Bei den vom Lions-Club veranstalteten Konzerten auf der Saalburg begeisterte es bereits tausende  Konzertbesucher.

In diesem Jahr wurde der Wettbewerb am Samstag, den 23. August unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Die Jury setzte sich zusammen aus Vertretern des Lions-Club sowie einer Fachjury. Den Lions-Club vertreten auch in diesem Jahr Hermann Lucas, Dr. Gerd Brücks und Gerfried Stein. Als Fachjuroren waren in diesem Jahr Joachim Wagenhäuser (Konzertpianist, Musikpädagoge und NLP-Trainer), Robert Hurst (Fachbereichsleiter Tasteninstrumente an der Musikschule Oberursel) und Julia Ludig (Musiklehrerin an der Philipp-Reis-Schule, Bratschistin) dabei. Am 24. August stellten sich die Preisträger in einem öffentlichen Konzert vor. Einige von ihnen werden am 17. Januar 2009 beim Winterkonzert des Lions-Club Friedrichsdorf-Limes zu hören sein.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger:

Altersgruppe I (8 bis 12 Jahre):

1. Preis: Melanie Misakjan - Klavier solo (Klasse Renata Grunwald), Hoang Vy Anh Cecilia Nguyen - Klavier solo (Klasse Kosima Sponner)
2. Preis: David Ochs - Klavier solo (Klasse Bettina Höger-Loesch)
3. Preis: Pauline Scharffetter - Klarinette solo (Klasse Vera Ziegler), Julia Baeck - Fagott solo (Klasse Barbara Meditz)

Sonderpreis: Marie Lüschow (7 Jahre) - Klavier solo (Klasse Renata Teban)

Anerkennungspreise: Luisa Püllen - Klavier solo (Klasse Johannes Veerhoff), Lasse Tödter - Klavier solo (Klasse Soo-Hyun Ahn), Caroline Gasten, Rebecca Kaufhold - Ensemble Klarinette (Klasse Vera Ziegler), Frederik Goedecke - Klavier solo (Klasse Kosima Sponner)

Altersgruppe II (13 bis 15 Jahre):

1. Preis mit zusätzlichem Sonderpreis: Nina Kniggendorf - Saxophon solo (Klasse Mikalai Zastsenski)
2. Preis: Fabian Hertel - Schlagzeug solo (Klasse Knut Wagner)
3. Preis Sarah Neumann - Klavier solo (Klasse Natalie Schwarzer)

Altersgruppe III (16 bis 20 Jahre):

1. Preis: Rosalie Schüler, Antonia Kroh - Ensemble Sopran und Klavier (Klassen Laurie Reviol, Bettina Höger-Loesch)
2. Preis: Antonia Kroh - Klavier solo (Klasse Bettina Höger-Loesch, Ariane Dreisbach - Cello solo (Klasse Dr. Christoph Brehler)
3. Preis: Robert Kuhne - Schlagzeug solo (Klasse Tobias Schmitt)

Woche der Offenen Tür anlässlich des Deutschen Musikschultages

Alle, die an der Arbeit und dem Angebot der Musikschule interessiert sind, haben die Möglichkeit, in der „Woche der Offenen Tür“ einen Einblick in die tägliche Arbeit  der musikschule friedrichsdorf zu erhalten. Vom 16. bis 20. Juni besteht die Möglichkeit, den Unterricht in der Musikschule und im Vereinhaus zu besuchen und dabei das Musikschulleben von innen kennen zu lernen. Für Senioren  hat die musikschule friedrichsdorf am 18. und 19. Juni jeweils eine Sprechstunde von 10 bis 12 Uhr in der Musikschule eingerichtet.

Den Auftakt zur „Woche der Offenen Tür“ bilden ein Vorspiel der Klavier- und Trompetenklasse von Gavin Brady am 14. Juni um 10 Uhr in der Musikschule, ein weiteres Vorspiel der Celloklasse von Christoph Brehler am 14. Juni um 15 Uhr in der Musikschule sowie ein Vorspiel des Orchesters und der Instrumentalklasse von Sarah Mehlhart am 15. Juni um 17 Uhr im Vereinshaus „Alte Schule“ Seulberg.  Am Dienstag, den 17. juni stellt Silvia Schäfer von 13.45 bis 14.30 Uhr die Harfe vor und es besteht die Möglichkeit, das Instrument selbst auszuprobieren. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Termine.

Die „Woche der offenen Tür“ findet anlässlich des Deutschen Musikschultages statt. An diesem und den folgenden Tagen werden an den rund 1000 öffentlichen Musikschulen des VdM unterschiedlichste Aktivitäten angeboten.

Gedenkkonzert für Robert Kellhuber

Im September des vergangenen Jahres starb Robert Kellhuber im Alter von 42 Jahren. Zur Erinnerung an den Kollegen, der sie elf Jahre lang in ihrer Arbeit begleitete, gaben die Lehrerinnen und Lehrer der musikschule friedrichsdorf am 29. Februar um 20 Uhr in der Hugenottenkirche ein Konzert.

Robert Kellhuber unterrichtete Klarinette und Saxophon an der musikschule friedrichsdorf und betreute auch die Bläserklasse in Kooperation mit der Philipp-Reis-Schule. Viele Schülerinnen und Schüler hatten über die Jahre hinweg bei ihm Unterricht. Über das handwerkliche Erlernen des Instrumentes hinaus widmete sich Kellhuber in seinem Unterricht der musikalischen Aussage, der Darstellung und dem Erleben der Musik. Und immer war ihm auch die menschliche Begegnung mit seinen Schülern wichtig, so dass viele persönliche Bindungen entstanden.

Als Musiker trat Robert Kellhuber in Friedrichsdorf zum letzten Mal beim Winterkonzert des LIONS-Club Friedrichsdorf-Limes im Januar 2007 auf. Die Sonate von Paul Creston, die Kellhuber zunächst für diesen Anlass vorgesehen hatte, wollte er dann beim Lehrerkonzert zum fünfzehnjährigen Jubiläum der musikschule friedrichsdorf im vergangenen Sommer spielen. Leider war zu diesem Zeitpunkt seine Krankheit schon zu weit fortgeschritten.
Den zweiten Satz dieser Sonate bezeichnete Robert Kellhuber als "den schönsten langsamen Satz, den es für Saxophon und Klavier gibt". Mit diesem und weiteren Werken quer durch die Zeiten, von Händel über Mozart und Brahms zu Piazzolla und Gershwin, wollen die Musiklehrer an Robert Kellhuber erinnern.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Die am Ausgang erbetenen Spenden sind bestimmt für "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt" (www.hfkk.de)

Spende der Firma Arnold

Auch in diesem Jahr ging ein Teil der Weihnachtsspende der Firma Arnold an die musikschule friedrichsdorf. Auch der Waldkindergarten wurde in diesem Jahr wieder bedacht. Nachdem die musikschule friedrichsdorf anlässlich der Spendenübergabe im vergangenen Jahr zu Besuch im Waldkindergarten war, empfing sie in diesem Jahr neben dem Bürgermeister und den Vertretern der Firma Arnold auch den Waldkindergarten. Musikalisch eröffnet wurde die Spendenübergabe von Caroline Asschenfeldt (Violine) aus der Klasse von Ralf Hübner. Anschließend hatten die Kinder des Waldkindergartens die Gelegenheit unter der Anleitung von Vera Ziegler, Leiterin einiger Grundkurse an der musikschule friedrichsdorf, einen Teil des Orffschen Instrumentariums auszuprobieren. Die diesjährige Spende der Firma Arnold ist bestimmt für neue Instrumente im Grundkursbereich, die der musikschule friedrichsdorf ermöglichen, auch im zentralen Unterrichtsgebäude in der Rohrwiesenstraße musikalische Früherziehung anzubieten.

Zentrales Musikschulgebäude

Pünktlich zum fünfzehnjährigen Jubiläum zieht die musikschule friedrichsdorf um. Dabei werden in dem neuen Musikschulhaus erstmals das Büro und einige Unterrichtsräume unter einem Dach sein. Sie finden uns ab 2. Februar in der Rohrwiesenstr. 2, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Friedrichsdorf und mit Bushaltestelle direkt vor der Tür. Während Ihre Kinder Unterricht haben, können Sie nebenan am Houiller Platz einkaufen. Natürlich ist auch der Weg in die Innenstadt nicht weit. Das dezentrale Angebot in den Stadtteilen und Schulen vor Ort bleibt darüber hinaus weiterhin erhalten.

Ein Flügel für die Musikschule

Dank der eigenen Räumlichkeiten, besteht für die musikschule friedrichsdorf nunmehr die Möglichkeit, einen Flügel aufzustellen. Zur Hilfe bei der Finanzierung sucht die musikschule friedrichsdorf Spender. Weitere Informationen erhalten Sie bei der musikschule friedrichsdorf (Telefon 06172 / 77699). Der Auftakt zur Spendenaktion "Ein Flügel für die Musikschule" fand während des fünfzehnjährigen Jubiläums der musikschule friedrichsdorf statt. Trotz einer erfreulichen Spendenbereitschaft sind wir selbstverständlich auf weitere zahlreiche Spender angewiesen. Ihre Spende hilft uns dabei, einen schon seit langer Zeit gehegten Wunsch zu erfüllen. Den Betrag bestimmen Sie. Gerne stellen wir Ihnen auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus. Als Dankeschön erhalten Sie bei 20 Euro einen Hammerkopf, bei 50 Euro eine Taste, sowie bei 100 Euro ein Tastenpaar (schwarz-weiss).
Herzlichen Dank an alle Spender!

15 Jahre musikschule friedrichsdorf

Am 16. und 17. Juni feierte die musikschule friedrichsdorf ihr fünfzehnjähriges Bestehen mit einem Jubiläumswochenende. Am Samstag, dem 16. Juni stellten sich einige der insgesamt dreiundvierzig Lehrer in einem Konzert vor. Das Programm reichte von Kompositionen von Bach bis hin zu ungewöhnlichem, wie einem Duett für Piccoloflöte und Wecker. Den Abschluss des Konzertes bildeten nach Titeln aus der traditionellen Klezmermusik ausgewählte Jazz-Standards.

Beim "Tag der Offenen Tür" am Sonntag, dem 17. Juni stellte die musikschule friedrichsdorf ihre neuen Räumlichkeiten und die vielfältige Arbeit der Öffentlichkeit vor. Neben Darbietungen verschiedenster Ensembles bestand die Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren. Unter ihnen waren auch ausgefallene Instrumente vertreten, wie Harfe, Kontrabass, Akkordeon und Bratsche. In einem Offenen Singen hatten Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, in einem Chor selbst mitzuproben und mitzusingen. Zum Abschluss führte der Kinderchor auf eine musikalische Reise um die Welt.

4. Friedrichsdorfer Künstlertage

Bereits zum vierten Mal fanden in Friedrichsdorf die Friedrichsdorfer Künstlertage statt. Zahlreiche Friedrichsdorfer Künstler stellten am Wochenende 23. und 24. Juni ihre Arbeiten an unterschiedlichsten Orten aus, unter anderem in den verschiedenen Innenhöfen. Begleitet wurde das farbige Ereignis von einem Rahmenprogramm. Hierunter gab es mehrere Beiträge der musikschule friedrichsdorf. Erstmals musizierten an diesem Tag das "Junge Blech" und das Blockflötenensemble der musikschule friedrichsdorf auch einige Stücke gemeinsam. Beide Ensembles werden geleitet von Gerd Schulz.

Am Sonntag war das Gitarrenensemble der musikschule friedrichsdorf unter der Leitung von Kay Diederichs gleich an mehreren Orten in Friedrichsdorf zu hören. Zu Beginn spielte es im Hof der musisch bildnerischen Werkstatt, die in diesem Jahr ihr fünfundzwanzigjähriges Jubiläum feiert. Unter ihrem Dach ist die musikschule friedrichsdorf entstanden. 1992 wurde der Vereine musikschule friedrichsdorf gegründet. 

 

"Junges Blech" beim Hessentag in Butzbach

Das Ensemble "Junges Blech" vor seinem Auftritt beim Hessentag in Butzbach am 2. Juni

Am 2. Juni trat das Ensemble "Junges Blech" beim Hessentag in Butzbach auf. Das Ensemble steht unter der Leitung von Gerd Schulz. In Friedrichsdorf war es bereits zu unterschiedlichsten Anlässen zu hören. Es spielte n der Hugenottenkirche sowohl beim Jahresempfang als auch anlässlich der Konfirmation. Im vergangenen Jahr trat es unter anderem beim Hoffest des Bauern Kitz sowie beim Konzert des Gesangsvereins "Eintracht Dillingen" auf. Am 4. Mai 2007 wurden die jungen Musiker beim Musikwettbewerb der Philipp-Reis-Schule mit einem ersten Preis in ihrer Altersgruppe ausgezeichnet. Am Pfingstsonntag begeisterten sie die Besucher des Seulberger Schützenfestes mit ihrer musikalischen Darbietung. Als Dankeschön wurden sie anschließend zum Gästeschießen eingeladen.

Rockband BIS beim Europäischen Musikfest der Jugend in Ungarn

Die Rockband BIS in Budapest

Die Rockband BIS unter der Leitung von Andreas Heinz-Felsinger trat am 19. und 20. Mai in Budapest beim Europäischen Musikfest der Jugend auf. Von den rund 1000 Musikschulen des VdM wurden aus ganz Deutschland insgesamt 54 Ensembles ausgewählt. Aus Hessen durften insgesamt sechs Ensembles an diesem großen Fest teilnehmen. Die teilnehmenden Ensembles kamen aus den verschiedensten Ländern: Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Niederlande, Kroatien, Irland, Island, Polen, Liechtenstein, Makedonien, Norwegen, Italien, Rumänien, Spanien, Schweiz, Schweden, Serbien, Slowakei, Slowenien, Türkei und selbstverständlich aus dem Gastgeberland Ungarn. Nach einem Vorfestival in den verschiedenen Städten in Ungarn trafen sich die Gruppen vom 18. bis 21. Mai zum Hauptfestival in Budapest, Pècs und Székesfehérvár.

Das Europäische Musikfest der Jugend wird veranstaltet von der Europäischen Musikschulunion. In diesem Jahr fand es zum neunten Mal statt. Das erste Festival dieser Art wurde 1985 in München gefeiert. In zwei Jahren lädt Österreich die Ensembles zu sich ein.

In ihrem Heimatort Friedrichsdorf ist die Rockband BIS als nächstes am Sonntag, dem 10. Juni zu hören. Dort wird sie im Rahmen des diesjährigen Rock-Pop-Konzertes auftreten, das um 17 Uhr im Forum Friedrichsdorf (ehemals Bürgerhaus Köppern, Dreieichstr. 22) stattfindet (siehe Veranstaltungen).

Concert des villes jumelées

In diesem Jahr fand das traditionelle Europakonzert in der französischen Partnersatdt Houilles statt. Das Sinfonische Orchester der musikschule friedrichsdorf war vom 30.3. bis zum 1.4. gemeinsam mit dem Städtepartnerschaftsverein zu Gast in der Partnerstadt. Dort boten am Samstagnachmittag 150 Musiker aus vier verschiedenen Ländern beim concert des villes jumelées ein buntes, abwechslungsreiches Programm. Zum ersten Mal waren Musiker aus Celorico de Basto (Portugal) dabei, der seit 2006 zusätzlichen Partnerstadt von Houilles. In einem vierhändigen Klavierbeitrag aus Martinique spiegelte sich die interkulturelle Begegnung auch musikalisch wieder: Beethovens „Mondscheinsonate“ paarte sich hier mit traditionellen Melodien aus Martinique. Das Conservatoire Municipal Agréé de Musique et de Danse de Houilles stellte in unterschiedlichen Ensembles aller Altersgruppen seine vielfältige musikalische Arbeit vor. Den Abschluss des knapp zweistündigen Konzertes bildete das Sinfonische Orchester der musikschule friedrichsdorf unter der Leitung von Sarah Mehlhart. Mit Musik aus den Filmen „Harry Potter“ und „Jenseits der Stille“, dem durch Frank Sinatra berühmt gewordenen Titel „New York, New York“ und einer Canzona von Gabrieli begeisterten die Friedrichsdorfer Musiker die über 400 Zuhörer in der Église St. Nicolas.